Eine Schlagzeile kann aus einer Forschungsfrage eine scheinbare Gewissheit machen. Der Blick in die Originalstudie hilft, Beobachtungen von dem zu unterscheiden, was noch nachgewiesen werden muss.
Die Veröffentlichung von 2018
Park und Kollegen untersuchten 162 ältere Menschen ohne kognitive Beeinträchtigungen. Ein höherer kumulativer Kaffeekonsum war mit einem geringeren Volumen des mittels Magnetresonanztomografie gemessenen Zirbeldrüsengewebes verbunden.
Das Ergebnis einordnen
Ein statistischer Zusammenhang allein belegt keine Ursache-Wirkungs-Beziehung. Er erlaubt weder eine Vorhersage für eine einzelne Person noch eine Diagnose anhand einer Tasse Kaffee. Ergebnisse einer Gruppe müssen zusammen mit der verwendeten Untersuchungsmethode betrachtet werden.
Forschung und Produktauswahl
Diese Quelle ist kein Wirksamkeitsnachweis für ein Nahrungsergänzungsmittel. Für das Lesen einer Studie und die Auswahl eines Produkts sind unterschiedliche Informationen nötig: Inhaltsstoffe, Mengen und Warnhinweise stehen in den Angaben und auf dem Etikett des jeweiligen Produkts.
Originalstudie auf PubMed lesen · Sleep, 2018 · DOI: 10.1093/sleep/zsy127.